OpenSpace: Handyrallye in Berlin 2013

Im OpenSpace saßen wir (4 Mitarbeiterinnen Berliner Medieneinrichtungen und der LAG Medienarbeit) zusammen, um Ideen zu einer gemeinsamen Handyrallye in 2013 zu entwickeln. Ziel soll sein, dass die beteiligten Jugendlichen auch real miteinander in Kontakt kommen und die Rallyes auch möglichst gemeinsam spielen. Dies wurde beim Nexx Media Mobil Projekt 2012 vermisst.

Ein gelungenes Beispiel dafür ist die von Geobound vorgestellte Aktion „Dortmund sucht das goldene Ei„. Das Problem in Berlin ist, dass die Medieneinrichtungen räumlich sehr weit voneinander entfernt sind. Also ein gegenseitiger Besuch an einem Tag nicht in Frage kommt.

Das Grundprinzip soll sein: 2 Tage Erstellen einer Handyrallye, 3. tag Ausprobieren aller erstellten Handyrallyes mit abschließendem gemeinsamen Treff an einem zentralen Ort. Die Lösung könnte sein, die Handyrallyes nicht im Umkreis der Medieneinrichtungen zu erstellen, sondern dafür schon zentralere orte zu wählen. Es wird vorgeschlagen,als roten Faden die S-Bahnlinie 7 zu nehmen und jeweils an verschiedenen Stationen Aktionen zu planen: Zoo, Hauptbahnhof, Friedrichstr., Alexanderplatz, Ostkreuz. Die Handyspielaktionen müssen dabei nicht alle mit derselben Technik funktionieren, viel mehr können verschiedene Methoden erprobt werden: AR-Rallye, QR-Rallye, Netzstadtspiel, Geocaching etc.. Jede beteiligte Medieneinrichtung übernimmt einen Bahnhof. Nach Möglichkeit sollen die Aktionen so gestaltet sein, dass sie auch nach der Workshopwoche noch spielbar sind.

Stattfinden soll die Aktion in den Berliner Sommerferien Mittwoch bis Freitag. Freigestellt ist dann, ob die Einrichtungen Mo-Di noch ein eigenes Programm anbieten. Zielgruppe: 14-16jährige.

Verabredungen: festlegen der Workshopwoche bis Ende November, ansprechen weiterer Partner bis Jan 2013 über Mailverteiler und Jugendnetz Beirat, Treffen im Januar/Februar zur weiteren Planung.

Beteiligte: Helliwood, Meko Charlottenburg-Wilmersdirf, Lücke/Lichtenberg, LAG Medienarbeit

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„Rätsel basierte mobile Spiele in der intergenerativen Medienarbeit“

Ein Workshop von Kelvin Autenrieth, Institut für Computerspiel Spawnpoint

Kelvin hat anhand eines Spielbeispiels die Vorteile von rätselbasierten mobilen Spielen gezeigt.

Transmediale Spiele in der (intergenerativen) Medienarbeit

Ein Modellprojekt für den Studiengang Medienpädagogik in der Universität Leipzig wurde erfolgreich im Schloss Tunzenberg in Bayern durchgeführt, wobei es ein generationsübergreifenden Teilnehmerradius gab. Die waren nämlich zwischen 25 und 65 Jahre alt.
Und das Spiel? Das Spiel besteht aus einer Mischung aus Schnitzeljagd – Schlossrally und Medienrätsel.

Warum Rätsel? Rätsel sprechen alle Altersgruppen an und sie zu lösen ist ein uraltes menschliches Bedürfnis. Das Ganze wird in einem narrativen Rahmen eingebettet. Viele soziale Netzwerke werden in das Spiel integriert, so dass Abwechslung und Exploring möglich ist. Das Spiel ist eine ständige Herausforderung, dabei gibt es ein Hilfesystem live in einem Chat. Wissen wird abgefragt, was z. B. nur ältere Menschen wissen können (z.B. Filme von Fassbinder; Moderatoren aus den 80er), was das Spiel nur in Kooperation lösbar macht. Das Spiel fördert Teambildung und Technikkompetenz und ist auch mit Zero Budget machbar.

Die Präsentation zum Spiel ist auf der Webseite zu finden:

http://prezi.com/ifu92udesnfd/sml/

autenrieth @ ics-spawnpoint. de

Workshop „DsdSe- Sozialraumbezogene Stadterkundung durch GPS-Rallyes“ mit Oliver Krooss, Geobound Hamburg

DsdSe soll heissen: Dortmund sucht das… Super-Ei !

Dahinter steckt ein Projekt mit Jugendlichen, das auf Geocaching basiert ist. Und Geocaching basiert wiederum auf den Umgang mit GPS! Wie kann man dies spielerisch in der Bildungsarbeit nutzbar machen?

2008 startete in Dortmund das Jugendprojekt DsdSe, welches spielerisch mit GPS arbeitet. Der Diplom(erlebnis)pädagoge Oliver Kross berichtet über das Projekt welches Spiel, Spaß und vor allem Teamwork, Medienkompetenz, Selbstständigkeit, Organisationstalent, Auseinandersetzung mit dem Stadtviertel und Cleverness der Jugendlichen fordert und zum Ziel setzt. Das Ei bekommt, wer die beste Rallye konzipiert, aber auch selber zu spielen weiß. Die Rallye: Ein Event für die ganze Stadt Dortmund, bei welchem sich rund 100 Jugendliche beteiligten.

Das Projekt DsdSe nimmt die alte Idee einer Stadtvierteltrallye von Jugendlichen für Jugendlichen und nutzt GPS-Geräte (keine Handys), als auch Kameras um die Rallye aufzupeppen und digitalen Abenteuer zu machen. Circa 3 Monate arbeiten die Jugendlichen an ihrer Rallye mit 6 „Caches“, mit 6 Stationen, um ihren Stadtteil zu präsentieren und für die anderen Jugendgruppen erlebbar zu machen. Die Jugendlichen legen im Stadtraum, an Orten die für sie wichtig oder cool sind, Hinweise mit Geocaches aus, die den Hinweis für die nächsten Orte beschreiben können und versehen sie mit Aufgaben und Rätseln. Die Jugendlichen prämieren je nach Rallyekozept nicht nur das Sammeln der Geocaches, sondern beziehen auch spielerische Elemente des Punktesammelns ein. Punkte wurden gesammelt, indem Fotos gegnerischer Teams geschossen wurden, auf denen möglichst vieler Teilnehmer zu sehen sind oder bestimmte Objekte erworben wurden.

Das Tolle: Die ganze Stadt macht mit! Die Tageszeitung druckt eigens für das Projekt an jedem der 12 Rallyetage einen kleinen Text über die kommende Rallye ab und versieht sie mit Rechtschreibfehler….alles Teil der Rallye für die teilnehmenden Gruppen, die Punkte für die gefundenen Fehler bekommen! Die Aktion spricht für sich! Der Spielcharakter steht hier im Vordergrund…und der Weg ist das Ziel mit ortsgebundenen und ungebundenen Aufgaben!

Für den Transfer dieses Spieles für Iphones/Smartphones (die App und Verleih der Technik)

Dokumentation des Projektes „DsdSe“ auf der Seite von „Geobound Hamburg“:

Interview und Reflexion der Initiatoren zum Projekt „DsdSe“ auf dem Blog „WEB 2.0. in der politischen Bildung“ :

„Umweltbildung mit Tablets“ mit Prof. Dr. Martin Lindner von der Universität Halle

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Fragestellung:
Was kann man mit Computern draussen machen?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammeln mit Hardware Temperaturdaten, sie bestimmen die Flora auf der Müllerstr. mit einer Baumbestimmungsapp, sie suchen und bestimmen Vogelstimmen, sie wandern durch virtuelle Exkursionen.
Sie gehen nach draussen, und kommen mit Daten zum Fachtag zurück.

Infos zu Prof. Dr. Martin Lindner:

http://www.biodidaktik.uni-halle.de/mitarbeiterinnen/homepage_prof._lindner/
http://didaktik.geographie.uni-halle.de/

Hier gelangen Sie zu zwei Ton-Snippets, die aus dem Workshop stammen:

Ausschnitt aus dem Workshop ‚Umweltbildung mit Tablets“ von Prof. Dr. Martin Lindner by Martin_Lindner
Zweiter Ausschnitt aus dem Workshop ‚Umweltbildung mit Tablets“ von Prof. Dr. Martin Lindner by Martin_Lindner

Workshop „Surfing the Streets – eigene Handyrallyes gestalten“ mit Michael Lange vom Metaversa e.V

 

 

 

 

Michael Lange von Metaversa e.V. stellt ein Projekt vor, bei dem Jugendliche eigene Augmented Reality Handyrallyes gestalten. Bis jetzt wurden zwei Rallyes, die durch die Berliner Innenstadt führen, erstellt. In „Sinfonie einer Großstadt“ werden Drehorte des gleichnamigen Dokumentarfilms aus dem Jahr 1927 aufgesucht und mit der heutigen Situation verglichen. „Grenzgeschichten“ handelt von zwei Kindern, die durch den Mauerbau 1961 getrennt, sich aber in den darauffolgenden Jahren an wichtigen Stationen immer wieder begegnen.

Gearbeitet wurde mit der App „Layar“ bei der es möglich ist, eigene AR-Ebenen zu erstellen.

Webseite des Projekts: http://surfingthestreets.wordpress.com

Workshop „Spielerisch lernen mit mobilen Konsolen (3DS und Co)“

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Vorgestellt werden populäre Endgeräte
spielbar will Orientierungswissen geben, nicht über Rezensionen belehren
Über Eltern -Lan-Aktionen lernen Erwachsene die Erfahrungswelten ihrer Kinder kennen
Wichtig: Was gefällt Kindern und Jugendlichen? Beispiel die Zille-Zocker, Grundschüler aus Friedrichshain-Kreuzberg
Die beteiligten Kinder schreiben selbst Postings in Facebook

Arbeitsschwerpunkt Mobile Gaming:

Es gibt einen Trend zum Mobile-Gaming 2012: 23 Mio Spiele-Einheiten verkauft
Cloud-Gaming, da sind die Spiele auf Servern installiert, praktisch für Schulen

Welche Spiele werden auf dem Workshop ausprobiert?
Rhythm Thief auf 3DS,
Lernen mit Pokemon, ein Tastaturlernspiel auf 3DS,
Smart as…
Scribblenauts

Aufgabe: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschreiben einen möglichen Lerneffekt der Spiele.